Der Garten der Sinne

Der Garten der Sinne – oder:
Das Wesentliche ist überall gleich

Projektion der Bilder

Der illuminierte Garten der Sinne 28.8.2010

“Der Garten der Sinne” ist ein zauberhafter Ort im Freizeitgelände am Alsdorfer Weiher, der eigens dazu geschaffen wurde, Menschen mit und ohne Behinderungen gleichermaßen und miteinander an der wundersamen Natur teilhaben zu lassen.

Gleichzeitig ist der “Garten der Sinne” aber auch eine einfühlsame Erzählung von Beatrix Schongen über vermeintlich Fremdes, das  sich bei näherem, vorurteilsfreiem Hinschauen als erstaunlich vertraut und bekannt entpuppt.

Es ist die Geschichte des dunkelhäutigen, fremdartigen Mädchens Isabella, das einst im Spanischen Reich Kaiser Karls V. lebte, von dem man sagte, dass die Sonne in ihm niemals unterginge, und dessen nördliche Grenze bis in die Mitte des heutigen Alsdorf reichte.

Das Mädchen und die Großmutter

Das Mädchen und die Großmutter

Nachdem ihre Mutter bei der Geburt des Mädchens verstorben ist und der Vater sich nie um das Kind gekümmert hat, wächst Isabella bei ihrer Großmutter im Norden des Reiches auf. Da Isabella aber das südländische Äußere ihres Vaters geerbt hat, wird sie alsbald aus der dörflichen Gemeinschaft ausgestoßen und lebt einsam und ohne Freunde wie eine wilde Blume im Garten.

Ihre einzigen Freunde sind die Pflanzen und Tiere in einem kleinen Naturparadies am Fuße eines Kaskadenbrunnens, das man wegen seiner exotischen Vegetation und Artenvielfalt den “Garten der Sinne” getauft hat. Hierhin flüchtet sich das Mädchen, als es eines Tages durch Zufall erfährt, dass die Großmutter die ungeliebte Enkelin für 60 Goldtaler an einen reichen Kaufmann verkauft hat…