Das “Inklusive Kulturbüro”

Das “Inklusive Kulturbüro”

Wir machen Inklusion und kulturelle Bildung lebendig

Damit das Thema “Inklusion” und besonders die inklusive Bildungs- und Kulturarbeit ein lebendiges Profil in unserer modernen Gesellschaft erhält, muss es organisiert, strukturiert und praktisch umgesetzt werden. Dazu benötigen wir:

  • einen Standort, von dem aus gearbeitet werden kann,
  • einen Ort, der barrierefrei von allen Interessierten erreicht werden kann,
  • der von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird,
  • der ein Netzwerk initiieren kann,
  • an dem Kooperationen eingegangen werden können,
  • der offen ist, für neue, pragmatische Wege,
  • der Methoden der inklusiven Kulturarbeit Wirklichkeit werden lässt.

Inklusive Kulturarbeit heißt, mit Menschen mit oder ohne Behinderungen, unterschiedlicher Nationen und sozialer Hintergründe etc. gemeinsam etwas in Bewegung zu setzen und damit Gesellschaft nachhaltig zu verändern. Dazu gehört das Planen, das Vernetzen und das Organisieren des gemeinsamen Tuns genauso wie das konkrete Praktizieren.

Im Inklusiven Kulturbüro wollen wir deshalb auf zwei Ebenen arbeiten:

  • zum Einen wollen wir Netzwerker sein für gemeinsames, inklusives Tun (zB. Kooperationen mit den Institutionen aller am Prozess beteiligten Verbände, Vereine etc. schließen, Öffentlichkeitsarbeit betreiben, Fachtagungen anbieten etc.);
  • zum Anderen wollen wir ganz konkret inklusive Kulturarbeit entwickeln (Workshops anbieten, Ausstellungen durchführen, Theaterstücke proben etc.).

Und weil es das in dieser Form noch nicht gibt, haben wir einen Antrag auf Förderung eines Modellprojektes beim Land NRW gestellt, denn wir sind überzeugt davon, dass das “Inklusive Kulturbüro” mit der von uns entwickelten Gesamtkonzeption die inklusive Thematik endlich ins Rollen bringen wird, und dass sich ein schlafender Papiertiger so endlich entfalten und in Bewegung setzen kann.

Der Antrag auf zunächst fünfjährige Förderung einer Modellphase liegt den Landtagsfraktionen jetzt vor und wird demnächst der zuständigen Ministerin Schäfer überreicht.

Die Grünen-Sprecherin Andrea Asch und die Abgeordnete der SPD Eva Maria Voigt-Küppers haben uns beide schon ihre Unterstützung zugesagt.

Jetzt liegt es in den Händen der Politik, die Wege frei zu machen für die Umsetzung der Idee der Inklusion als Miteinander und nicht nur Nebeneinander von Menschen mit und ohne Behinderungen.

Wir stehen dazu bereit.